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Therapieformen

Massagen

Sie steigern die örtliche Durchblutung sowohl der oberflächlichen als auch der tiefen Gewebeschichten und sorgen so für Schmerzlinderung und Wohlbefinden.

Wärme-/Kältetherapie

Wärme wirkt entspannend, beruhigend und vermittelt ein Wohlgefühl. In der Muskulatur hat Wärme eine entspannende und somit schmerzlindernde Wirkung.

Kälte setzt die Schmerzgrenze herauf, die periphere Erregbarkeit und die Nervengeschwindigkeit werden herabgesetzt. Sie findet ihre Anwendung hauptsächlich bei Entzündungen, Schwellungen, Verstauchungen und Prellungen.

Krankengymnastik/Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie dient der Erhaltung bzw. Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, dem Muskelaufbau und der Kräftigung der Muskulatur.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist eine mobilisierende Gelenkbehandlung, durch die das Gelenk entlastet und die gelenknahe Muskulatur entspannt wird. So erreicht man eine Schmerzminderung und eine langfristig verbesserte Knorpelernährung.

Manuelle Lymphdrainage

Diese Behandlungsmaßnahme wird bei Abflußstörungen der Lymphe (Ödembildung) zur Schmerzlinderung, Druckminderung im Gewebe und zur Lymphgefäßentspannung eingesetzt.

Narbenbehandlung

Der Körper bildet Narben als Ersatzgewebe für gesundes Körpergewebe. Sie können sogenannte Störfelder im Hundekörper darstellen; großflächige Narben und Narben mit Gelenkbeteiligung können beim Hund auch schmerzhafte Bewegungseinschränkungen verursachen.

Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte, manuelle Methode, mit welcher verschobene Wirbel wieder eingerichtet und so Blockaden gelöst werden.

Elektrotherapie

In meiner Praxis setze ich folgende Elektrotherapiegeräte ein:

Das TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation)-Gerät ist ein niederfrequentes Reizstromgerät, das die Schmerzimpulse überlagert und hemmt und so schmerzlindernd wirkt.

Mit der Magnetfeldtherapie wird eine Durchblutungsverbesserung erreicht, die Sauerstoffaufnahme der Zelle wird erhöht, wodurch ein besserer Abtransport von Stoffwechselschlacken erreicht wird und die Schmerzen gemindert werden.

Des Weiteren arbeite ich mit einem Ultraschallgerät, welches ich insbesondere bei Bänder-/Sehnenrupturen, Muskelschmerzen und Osteoarthrosen einsetze. Ultraschall wirkt schmerzlindernd und muskelentspannend.

Das Lasertherapiegerät setze ich insbesondere zur Laserakupunktur sowie zur Narbenbehandlung ein.

Hydrotherapie

Die Wassertherapie, und hier im Speziellen das Unterwasserlaufband, ist in der Physiotherapie ein zentrales Thema. Insbesondere bei orthopädischen und neurologischen Störungen, bei denen das Eigengewicht des Hundes eine Erschwernis darstellt bis hin zum Verlust bzw. zur Einschränkung von Stehfähigkeit und Koordinationsproblemen.

Die Vorteile der Unterwasserlaufband-Therapie sind:

  • der Auftrieb – er entlastet den Körper vom Eigengewicht, und geschädigte Gelenke können mit bis zu 60 % verringerter Gewichtsbelastung trainiert werden
  • der osmotische Druck – er hilft, Ödeme abzuarbeiten, und die Herz-Lungen-Funktion wird durch den verstärkten Druck auf den Brustkorb trainiert
  • die regelbare Wassertemperatur – sie kommt dem jeweiligen Krankheitsbild zugute: sehr kühles Wasser bis zu 18 Grad unterstützt die entzündeten Gelenken, warmes Wasser von 25 bis 30 Grad bringt Erleichterung bei arthrotischen und schwachen Hunden
  • der Wasserwiderstand - gegen den die Hunde „arbeiten“ müssen